Corona-Newsletter

Besondere Maßnahmen während der Pandemie

Was wir gemeinsam und Sie selbst zur Verbesserung Ihrer Immunabwehr tun können

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Praxis ist geöffnet und wir haben alle erdenklichen Hygienemaßnahmen zu Ihrer und unserer

Sicherheit eingeführt. Zusätzlich bieten wir Ihnen Beratungen per Telefon und Online

Videosprechstunden an. Für die Videosprechstunde brauchen Sie einen Laptop mit Internetzugang

und eine Mail-Adresse, die auf dem Laptop abrufbar ist, oder Sie benutzen Ihr Smartphone. Wenn Sie

von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen wollen, können Sie unter der Nummer 040-460039-24

 

(Frau Lehmann, Sekretariat) einen Termin dafür vereinbaren.

 

Ab sofort besteht bei uns die Möglichkeit, einen serologischen SARS-CoV-2-Antikörpernachweis

durchführen zu lassen. Spezifische Antikörper gegen SARS-CoV-2 lassen sich etwa 10-14 Tage nach

Symptombeginn nachweisen, empfohlen wird, den Test 4 Wochen nach einem möglichen Kontakt

durchzuführen. Deshalb ist dieser Test natürlich nicht zur Erstdiagnostik geeignet. In Betracht kommt

ein Antikörpertest vor allem für Menschen, die in sensiblen Bereichen arbeiten (Lebensmittelhandel,

Gesundheitssystem, Restaurants) oder die Kontakt mit besonders gefährdeten Angehörigen haben

und natürlich für solche, die selbst zu einer Risikogruppe zählen (1). Obwohl in den bisherigen Tests

eine hohe Spezifität und Sensitivität, also Zuverlässigkeit erreicht wurde, besteht bei positivem

Nachweis keine hundertprozentige Sicherheit; ein negativer Test schließt eine überstandene

Infektion und damit eine Immunität dagegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.

Zu Dauer eines möglichen Immunschutzes gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine belastbaren Studien.

 

Mit diesem Brief wollen wir Sie aber auch über Zusammenhänge zwischen der Immunkompetenz

jedes Einzelnen und der Schwere des Krankheitsverlaufs informieren, die trotz der der

Nachrichtenflut zur Pandemie in der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion zu kurz kommen.

Und wir wollen Ihnen Hinweise geben, wie Sie ihre Immunabwehr auf natürliche Weise stärken

können.

 

Wenn Sie Fragen zu den Informationen in diesem Newsletter haben oder eine individuelle Beratung

wünschen, melden Sie sich bitte per Email oder unter folgenden Telefonnummern:

 

  • 040-460039-24 (Frau Lehmann, Sekretariat, für alle Ärzte)
  • 040-460039-41 (Frau Ziebarth, Abteilung Ernährungsmedizin, Frau Dr. med Faerber)
  • 040-460039-29 (Frau Goerke, Infusionen, Hormon-und Ernährungstherapie, Frau Dr. med. Faerber)

 

Wir hoffen sehr, Ihnen mit diesen Informationen zu immunstärkenden Maßnahmen zu helfen, Ihren

körpereigenen Corona-Schutz zu optimieren, damit Sie gesund bleiben oder möglichst rasch wieder

gesund werden und wir gemeinsam diese Krise meistern.

 

Mit den besten Wünschen, Ihr

 

Zentrum für Gefäßmedizin

 

Welche Faktoren schwächen unser Immunsystem und was können Sie und wir gemeinsam

dafür tun, es zu stärken?

 

Nach den bisherigen Daten des Robert-Koch-Instituts und anderer epidemiologischer und

virologischer Experten scheint es so, dass eine gut funktionierende Immunabwehr zwar nicht die

Infektion an sich verhindern, aber dafür sorgen kann, dass die Betroffenen keine oder nur geringe

Symptome durchmachen. Deshalb und weil wir wahrscheinlich noch viele Monate mit diesem

neuartigen Virus leben müssen, für das es eben keine spezifische Immunität und vorerst auch keine

Impfung gibt, sollten wir alles tun, um unser Immunsystem wirkungsvoll zu stärken, damit es mit

dieser Herausforderung fertig wird. Unser Ziel ist es, Sie dabei bestmöglich zu unterstützen.

 

Folgende Risikogruppen sind bisher identifiziert (2):

  • Raucher
  • Stark übergewichtige oder adipöse Menschen
  • Menschen mit Diabetes oder einer Diabetesvorstufe (Prädiabetes, Insulinresistenz)
  • Menschen mit Vorerkrankungen der Lunge, des Herzens, der Nieren oder der Leber
  • Menschen mit Bluthochdruck
  • Menschen mit bösartigen Erkrankungen und/oder Therapien, die die Immunabwehr nherabsetzen
  • Menschen mit einem geschwächten Immunsystems aufgrund von Mangelernährung, Vital- und Mikronährstoffmangel

Für alle diese Risikogruppen bieten wir Infusionstherapien zur Immunstärkung an, die an die

individuelle Situation angepasst werden (s.u. im Abschnitt Vitalstoff- und Mikronährstoffdefizite).

Allgemeine Maßnahmen zur Stärkung der Immunabwehr

 

► Rauchstop

 

Spätestens jetzt ist ein guter Zeitpunkt mit dem Rauchen aufzuhören, weil eine geschwächte Lunge

anfälliger ist an Covid-19 zu erkranken. Lungen- und Herzkranke sollten auf eine gute medikamentöse

Einstellung achten.

 

► Bewegung an frischer Luft

 

Gerade jetzt sind Sport und Bewegung im Freien nicht nur erlaubt, sondern ungeheuer wichtig für

unsere Abwehrkräfte und zur Vermeidung weiterer Risikofaktoren und Folgeerkrankungen. Walken,

Joggen, Radfahren im Ausdauerbereich verbessern nicht nur die Leitung von Lunge und Herz,

sondern auch die Stimmung und wirken vor allem stressreduzierend. Stress und Anspannung

schwächen unser Immunsystem zusätzlich und führen zu einer größeren Anfälligkeit für Infektionen.

Die Sonne kurbelt die Vitamin D Produktion an und kann bestimmte Zellen des Immunsystems

aktivieren. Wir empfehlen deshalb täglich mindestens 40 Minuten Bewegung, möglichst im Freien,

zur Not auf dem Balkon oder in der Wohnung bei geöffnetem Fenster. Es gibt zahlreiche Berichte

über ein gehäuftes Auftreten von Thrombosen und Lungenembolien bei ambulanten und stationären

COVID-19 Patienten.

 

► Gesunde Ernährung

 

Die chinesischen Ärzte Zhang und Yunhui hoben in einem im Februar 2020 publizierten Review die

Bedeutung eines guten Ernährungszustands für den Verlauf der Corona-Infektion hervor (3). In

Modellen und Studien am Menschen wurde gezeigt, dass die Immunantwort durch unzureichende

Ernährung geschwächt wird. Für die Schutzwirkung einer an Vitaminen, Mineralien und

Spurenelementen sowie sekundären Pflanzenwirkstoffen reichen Ernährung gibt es reichhaltige

medizinische Evidenz. Dazu gehören die Wirkstoffe in den Beeren (Polyphenole), die Aromastoffe,

Scharfstoffe, Bitterstoffe und Farbstoffe in Gemüsen und Gewürzen, sowie Mikronährstoffe, die in

biologischem Obst und Gemüse, noch mehr in wildwachsenden Kräutern, Sprossen und Keimen

enthalten sind. Salate und Suppen werden damit schnell zum immunstärkenden Superfood. Für

Knoblauch, Bärlauch, Süßholz, Rosmarin, Kurkuma, Ingwer, Senföle und das im Grüntee enthaltene

Epigallocatechin (EGCG) sind antientzündliche und antivirale Wirkungen nachgewiesen (4) Da unser

Immunsystem aus Eiweiß besteht, ist auch eine ausreichende Eiweißzufuhr von mindestens 1,2 g bis

1,5 g Eiweiß pro Kilogramm des normalen Körpergewichts wichtig.

 

Anders als wir es normalerweise von Infektionskrankheiten kennen, hat sich krankhaftes

Übergewicht (Adipositas) als eigenständiger Risikofaktor für einen schweren Verlauf von Covid-19

mit zusätzlichen Komplikationen und für schlechtere Therapiechancen herausgestellt. Auch die

Begleitkrankheiten der Adipositas wie Diabetes, Fettleber und Bluthochdruck verschlechtern die

Prognose.

 

Ähnlich wie beim Rauchen ist auch hier jetzt ein guter Zeitpunkt, diesen Risikofaktoren

entgegenzuwirken, und zwar nicht mit einer kurzfristigen Diät, sondern durch eine nachhaltige

Ernährungsumstellung, von der man auch langfristig profitiert, zumal Homeoffice und

Bewegungsmangel durch den Wegfall von Arbeitswegen sich bei vielen Menschen gerade auch auf

der Waage bemerkbar machen.

 

Seit über 12 Jahren haben wir und unsere Patienten sehr positive Erfahrungen mit der

ballaststoffreichen, proteinoptimierten ketogenen Ernährung (High Fiber Ketogenic Diet) gemacht,

die nicht nur zu einer zügigen Gewichtsreduktion führt, sondern nachweislich antientzündliche und

vor allem Blutzucker- und Insulin senkende Effekte hat. Ketogene Ernährung und Intervallfasten

können sehr gut kombiniert werden und wirken synergistisch, indem sie die Autophagie steigern,

eine Art Zellreinigung. (5). Bei MERS-Coronaviren, die dem jetzigen neuen SARS-COV2-Virus sehr

ähnlich sind, konnten durch Autophagie sogar antivirale Wirkungen nachgewiesen werden (6).

 

► Gute Versorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen

 

Evidenz basierte Studien und Metaanalysen liegen vor für Vitamin D, Zink, Eisen, Selen, Vitamin C

und auch Omega3 Fettsäuren. (4)

 

Insbesondere Vitamin-D schützt vor überschießenden Immunreaktionen in den Atemwegen. Bei

Schulkindern konnte eine um 64%ige Reduktion des Risikos an Influenza-Viren zu erkranken

nachgewiesen werden (7). Eine große Metaanalyse von 2017 zeigt, dass Vitamin-D Supplemente

akute Atemwegsinfektionen verhindern können (8). Das Robert Koch Institut (RKI) hat 2015 eine

Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland durchgeführt (DEGS) und dabei herausgefunden,

dass nur 11,8% der Bevölkerung in Deutschland normale Vitamin-D Werte aufzeigen (9). Da wir uns

jetzt im Frühjahr bei der Vitamin-D- Versorgung gerade im Alljahrestief befinden, ist eine

Nahrungsergänzung entsprechend dem gemessenen Vitamin-D- Spiegel und dem individuellen

Bedarf dringend zu empfehlen. Gesicherte Daten liegen ebenfalls für Zink, Selen und Vitamin-C vor,

um eine optimale Funktion des Immunsystems zu unterstützen. Wir empfehlen die

laborwertkontrollierte Einnahme von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln nach dem

Grundsatz „Messen, Wissen, Handeln“ und bieten dazu einen Labortest an.

Da die geringen Vitamin C-Speicher bei Stress, Infekten oder bei Rauchern extrem schnell geleert

werden und wir bei oraler Gabe das überschüssige Vitamin C nicht speichern können, sondern über

den Darm ausscheiden, bieten wir Kurzinfusionen mit hochdosiertem Vitamin C an, die je nach der

individuellen Situation mit anderen Vitaminen oder Mikronährstoffen ergänzt werden.

 

► Für einen gesunden und ausreichenden Schlaf sorgen

 

Guter Schlaf ist auch für die Immunabwehr wichtig, weil sich in der Nacht die Immunabwehr

etabliert. Chronischer Schlafmangel oder gestörte Schlafrhythmen wie z.B. durch Schichtarbeit

erhöhen deshalb nicht nur das Risiko für Übergewicht und Diabetes mellitus, sondern schwächen

auch das Immunsystem mit der Folge einer höheren Infektanfälligkeit und eines höheren Risikos für

verschiedene Krebserkrankungen. Versuchen Sie deshalb einen regelmäßigen Schlafrhythmus

einzuhalten und mindestens sieben Stunden Schlaf zu bekommen. Die Auswirkungen der Pandemie

selbst und der mit ihrer Bekämpfung erlassenen Regelungen machen das für viele Menschen

schwierig. Bekämpfen Sie ihre Schlafprobleme nicht mit Alkohol, der zwar das Einschlafen fördert,

aber zu unruhigem Schlaf und Durchschlafstörungen führt. Gehen Sie lieber noch einmal eine Runde

spazieren, schauen Sie nicht mehr auf Bildschirme, die blaues Licht ausstrahlen, dunkeln Sie das

Schlafzimmer ab und verbannen Sie alle elektronischen Geräte daraus.

 

Unser Schlafrhythmus wird ganz entscheidend vom Hormon Melatonin, unserem wichtigsten

Taktgeber, geprägt (10). Mit zunehmendem Alter, aber auch unter dem Einfluss der modernen

Lebensweise, die häufig die Nacht zum Tage macht, und durch die oben genannten Störfaktoren sinkt

der Melatoninspiegel ab. Die abendliche Gabe eines niedrig dosierten, retardierten, d.h. über

mehrere Stunden wirksamen Melatoninpräparats kann hier nicht nur schlaf- sondern auch

gesundheitsfördernd wirken.

 

Bereits in früheren Studien mit Virusinfektionen wurde festgestellt, dass Melatonin die Prävention

und Behandlung spezifischer bakterieller und viraler Infektionen unterstützt. Im Mittelpunkt der

bisherigen Virusforschung steht die Fähigkeit von Melatonin, antientzündlich zu wirken, indem es

entzündungsfördernde Zytokine hemmt und oxidativen Stress abbaut (11). Es ist bekannt, dass

Melatonin das Immunsystem stimuliert. Obwohl es Viren nicht direkt angreift, hilft es der

körpereigenen Abwehr, effizienter zu arbeiten und kann so Symptome abschwächen. Ist es bereits

zur Infektion gekommen, sind hierfür allerdings deutlich höhere Dosen notwendig.

 

► Stress reduzieren, Abwehr stärken

 

Stress macht anfällig für Infektionen und andere Krankheiten. Ausreichend Bewegung und Schlaf,

Yoga, meditative Übungen und bewusstes Atmen können zur Stressreduktion beitragen. Unser

körpereigenes Hormon, das uns bei der Stressverarbeitung hilft, ist das in der Nebenniere gebildete

DHEA (Dehydroepiandrosteron), der Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Wie beim Melatonin

fallen auch die DHEA-Spiegel im Laufe des Lebens ab und liegen mit 50 Jahren nur noch bei ca. der

Hälfte der Spiegel von gesunden 25Jährigen. DHEA hat darüber hinaus aber vielfache

Schutzwirkungen, für Herz und Gefäße, Psyche, und besonders auch für die Immunabwehr (10). Wir

bieten deshalb schon seit längerem im Rahmen der Bioidentischen Hormontherapie einen

Speicheltest zur Bestimmung des DHEA-Spiegels an, um den DHEA-Spiegel wieder auf optimale

Werte anheben zu können und empfehlen dies zur Zeit verstärkt.

 

► Darmeigenes Immunsystem unterstützen

 

Der Darm ist unser größtes Immunorgan. Seine Fähigkeit zur Abwehr von Krankheiten hängt dabei

ganz entscheidend von der Zusammensetzung seiner Milliarden Bewohner, der sogenannten

Mikrobiota ab. Probiotika haben eine immunmodulatorische Wirkung und stärken die systemische

Immunabwehr über immunaktive Signalstoffe. Die gelangen über die sog. Darm-Lungen-Achse zu

den Immunzellen des Lungengewebes und unterstützen die dortige Immunabwehr, wie jüngste

Forschungen zeigen (12). Metaanalysen großer medizinsicher Datenbanken (Cochrane Coll., YHEC)

haben ergeben, dass Probiotika die Häufigkeit von Atemwegsinfekten auf ca. die Hälfte reduzieren

und die Dauer der Erkrankung um ca. zwei Tage verkürzen können(13). Probiotika müssen dabei

immer mit Präbiotika kombiniert werden. Diese löslichen Ballaststoffe dienen dabei als Futter für die

gesunden Darmbakterien und je mehr wir davon aufnehmen, desto artenreicher wird das Mikrobiom

und umso stärker unser darmassoziiertes Immunsystem (14). Ausführlichen Aufschluss über die

 

Zusammensetzung der Darmbakterien und den damit assoziierten Krankheitsrisiken kann eine

Mikrobiomanalyse geben, die Sie ebenfalls in unserer Praxis durchführen lassen können.

Verwendete Quellen:

1. Long Q, Deng H, Hu J et al. “Antibody responses to SARS-CoV-2 in COVID-19 patients: the

perspective application of serological tests in clinical practice“

2. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

3. Zhang L, Liu Y. Potential interventions for novel coronavirus in China: A systematic review. J

Med Virol. 2020;1–12. https://doi.org/10.1002/jmv.25707

4. Rose M A. Dtsch. Ärzte BL 2017;114(9)(8);D0:10.3238/PersPneumo2017030302, Akute

Atemweginfektionen: Welche Therapieformen nützen – welche nicht?

5. Faerber G. Adipositas und Inflammation bei phlebologischen und lymphologischen

Erkrankungen. Phlebologie 2108; 47: 55-65. https://doi.org/10.12687/phleb2413-2-2018

6. Gassen. N.C. Nature Comm. 10, 5770/2019

7. Urashima, M et al: Am J Clin Nutrition 2010

8. Martineau AR: BMJ 2017

9. Rabenberg M et al, BMC Public Health 2015

10. Römmler A. Hormone. Georg Thieme Verlag 2014

11. Reiter RJ et al. Treatment of Ebola and other infectious diseases. Melatonin goes “viral”.

Melatonin Res. 2020, Vol 3 (1) 43-57; doi: 10.32794/mr11250047

12. CELL Micobiol. 2018, 20: el12966; Mucosal; Immunol. 2019, Jul;12(4):843-50

13. Cochrane Database Syst. REV. 2015; (2):CD006895;Br J Nutr. 2014; 112:41-5

14. Reckel J, Bauer W. Darm krank, alles krank. Verlagshaus der Ärzte 2018, 2. Aufl.